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Die Fahrscheine bitte!Die Fahrscheine bitte!

Daß früher alles besser war, ist die neueste Erkenntnis nicht. Warum aber früher alle besser klettern konnten als heute, beschäftigt wohl viele. Schuld ist das Semesterticket. Heutzutage gähnt man träge und faul im Abteil herum und diese Schlappheit überträgt sich auch auf das Klettern.
Früher begann das Abenteuer Klettertag bereits im Zug. Man lag eine Stunde lang auf der Lauer, um im rechten Moment vor dem Schaffner fliehen zu können. Nach dieser geistigen und körperlichen Einstimmung des Schwarzfahrens stieg man frisch und hellwach aus dem Zug. Und was war schon die Angst fünf Meter über dem Ring, wenn man den Kampf mit dem Drachen (Schaffner) bestanden hatte? Zudem entstanden damals haufenweise witzige Geschichten und Dialoge in der S-Bahn.
..........Beispiele?

"Einmal Krippen - Dresden" – "In Krippen ist niemand zugestiegen!" – "Na – vielleicht war’s ja doch Schmilka."

"Wollten Sie nicht schon in Heidenau ausgestiegen sein?"

"Wir sind durch den Zug gelaufen, weil wir unsere Freunde gesucht haben." – "Ja, und morgen kommt der Weihnachtsmann!"

Egon und Willi (Namen geändert) waren besonders schlau und stiegen in Pirna hinten aus dem Zug aus, um vorne wieder einzusteigen und so die Schaffnerin zu umgehen. Genialerweise setzten sie sich dann in die obere Etage, wo die Kontrolleurin noch nicht abkassiert hatte, und mußten doch bezahlen

Und dann war da noch Heinz (Name geändert), der immer nur einen Fünfhundertmarkschein, den der Schaffner nicht wechseln konnte, dabei hatte. So kam er um das Bezahlen herum. Bis eines Tages ein Schaffner feststellte, daß ihm das Problem und der Bergfreund schon mal begegnet waren...

Ende der achtziger Jahre wurde ein Schaffner von Bergsteigern zwischen zwei Waggons eingesperrt.

Drei Sportfreunde mußten eine halbe Stunde lang permanent im Zug umhergehen um dem Schaffner nicht zu begegnen. Kommentar Gerhardt (Name geändert) "Danach war ich total fertsch!"

Also: Lassen wir doch in Zukunft den Studentenausweis Zuhause! Die Zugfahrten werden wieder spannender und die Kletterleistungen werden sprunghaft ansteigen.
Zurück in die Zukunft!


Joachim Finzel, September 1997

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